Mai-Gedichte

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Mai-Gedichte

Beitrag von yeti am Fr 11 Mai 2018 - 12:58

07. Mai 2018

Renate kriegt die Galle raus,
vorbei ist aller Schmerzen Graus.
Yeti ist nun allein zu Haus,

sein Strammer Max zum dritten Mal
gereicht selbst Parki noch zur Qual,

der wie zum bloßen Zeitvertreib
besuchte Yetis kranke Weib;

was zuviel nahm er zur Speise,
strich sich noch wohlig über'n Leib
und will schon gehn, als sie sagt „Bleib!

Lass dir Zeit mit deiner Reise,
du ungemütlicher Gesell,

hab dich  allein, so sag mir schnell,
was treibst du in des Yetis Leib?“

Die faule Socke schien gerührt.
„Frag alles mich, was dich berührt.“

sprach er vertraut und lehnte breit.
„Wir sind hier heute schön zu zweit.“

Da lächelte das kluge Weib
im schönen gallenlosen Leib:

„Sag mir, warum ist ihm so wohl
mit Sifrol und Pramipexol?“

Ein Lachen huscht übers Gesicht;
hier endet nun ein Maigedicht.

Und die Moral von der Geschicht?
Nur ein Gedicht, es gibt sie nicht.


Alle Tage

Ein jeder Tag im schönen Mai
sei ein Gedicht, wer ist dabei?
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